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Die Herberge auf dem Glatzer Scheeberg

1806 in der Mitte der Bergweide auf dem Glatzer Scheeberg wurde eine Schweizerei gebaut. Es war eine Milchfarm, man hat hier die Kühe und Schafe gezüchtet. Mit der Zeit hat man hier auch Platz für die Wanderer und kleine Imbßstube errichtet. Der Glatzer Scheeberg war in der Zeit ein sehr populärer Ausflugsort und in der zweiten Hälfte des 18. Jh. wurde hier auf Auftrag der Herzogin Marianna Orañska die neue Herberge erbaut. Der Ort war sehr beliebt also 1871 hat man ein weiteres Objekt dazugebaut, das man als Wirtshaus genutzt. In diesem Gebäude befindet sich heutzutage die Herberge. Die neue Wanderwege, die damals markiert wurden, haben dazu gedient, dass man immer mehr Kutschen- und Rodelausflüge organisiert hat. Besonders gern hat man die Gegend im Winter besichtigt, da es stets wunderbare Schneebedingungen gab. Es wurden Skikurse organisiert, die auch von den berühmten Personen aus alle Welt besucht waren.
Eine sehr beliebte Attraktion waren die Schlittenfahrten von der Schweizerei bis nach Miêdzygórze. Die Nachkriegsjahre waren für die Herberge nicht so günstig, am Anfang stand sie sogar leer und wurde verwüstet. Dann hat sie die PTTK - ein polnischer Touristenverband übernommen, aber man hat nur die kleinen, notwendigsten Reparaturen durchgeführt. Die besseren Jahre für die Herberege kamen mit dem legendären Zbyszek Fastnacht. Er war ein Breslauer Tourist und Aktivist. Er hat das Gebäude gründlich renoviert und modernisiert, die Gästezimmer wurden erneuert. Die Herberge hat damals ihren besonderen Reiz und die Stimmung die hier damals herrschte wird niemals vergessen.
Von Miêdzygórze führen hier der blaue, rote und grüne Wanderwege.


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